Mittwoch, 11. Mai 2016

Einsamkeit…

Kein Mensch kann die phasenweise oder auch lebenslange Einsamkeit eines autistischen Menschen nachvollziehen. Man will dazugehoeren, tut es aber nicht und weiß (bis zur Asperger-Diagnose) nicht, woran das liegt. Schließlich sucht man die Schuld bei sich selbst und meint halt man haette als Mensch total versagt.
Und das dann bei seinem eigenen Kind dann wieder mit zu erleben tut mehr als weh. Mein Tochter meinte gestern so wichtig und auch richtig zu mir, „zum Glueck habe wir uns“.
Ja zum  Glueck

Freitag, 18. März 2016

waschzwang …..

Ich habe viel zwänge
Oder auch zwangsstörungen genannt.
Was mich im alltag am meisten „behindert“ ist der handwaschzwang wobei nicht das waschen sondern die tatsache das ich „dreckiges“ anfass besser gesagt angefasst habe im Vordergrund steht. Meine Hände fühlen sich dreckig an.
Und da ich nicht überall die möglichkeit habe meine Hände zu waschen und sie sich dann auch sauber anfühlen, habe ich seit ich denken immer ein kleines fläschen handdesinketionsmittel in meiner Jacke oder Hosentasche. Früher als ich noch in der Praxis arbeitete, war das immer ein profi zeugs. Mittlerweile bin ich auf das handelsübliche umgestiegen.

Donnerstag, 25. Februar 2016

schlaflos …..

ich bin erstaunt wie sehr sich der Koerper an zu wenig schlafen gewoehnt. Es ist zur zeit bei mir der „normal“ zustand nicht mehr als 4-5 stunden zu schlafen. Manchmal sogar noch weniger und doch schaffe ich meinen Alltag.
Und nein ich bin keine Supermama
hab da keine Superkraefte oder Superfaehigkeiten
will ich auch gar nicht
mag da auch nicht klagen was ich alles schaffen muss, im Haushalt und mit den Kindern und und und
Am besten finde ich dann da immer meine Mom
wir telefonieren eher unregelmaessig mit einander, denn die Gespraeche mit ihr sind sehr anstrengend fuer mich.
Naja gestern abend war wieder ein Telefonmoment mit ihr, und da kam wieder dieser so sinnloser satz von ihr „…. ja sie wuerde mir ja so gern helfen, aber …….“ ja ja aber dies und aber das und aber sowieso und und und …..
nix aber
kommen anpacken. Punkt.
und nicht von weit weg prallen, WAS ICH DEN FUER NE TOLLE MAMA BIN (im kontext das sie ja ne tolle erziehung gemacht hat)
Kotz
DAS weiss ich auch so „grin“-Emoticon
und da fragt sie noch warum wir so weit weg gezogen sind
und warum ich nicht zu diesen unsinnigen Familienfeste komme und generell den kontakt zur meiner Familie minimalistisch halte.
Ja muss mir sogar gestern noch ne standpaucke anhoeren warum ich nicht mit den Kindern zum 50 Geburtstag meines Bruder kam.
Wobei meine anwesendheit gar nicht soooooo wichtig ist sondern eher die meiner Kinder
Meine Eltern kommen ja auch nicht mich hier besuchen, wenn sie mal kommen, sondern die Kinder.

Aber ja ich weiss ich muss Dankbar sein
fragt sich nur fuer was ………….

Donnerstag, 18. Februar 2016

Beruehrungen ……

ich habe immer wieder Momente an denen mich Menschen, ausserhalb der Familie, anfassen. Mir übern Rücken gehen auf die Schulter klopfen oder hand aufm arm legen oder so. Ich kann dann in den Moment nichts sagen oder gar reagieren. Der ganze Körper scheint dann wie in Flammen zu stehen und auch Stunden danach gehe ich jeder körperlichen nähe aus den Weg. Was mit kindern extrem schwierig ist.
Doch wie kann ich Menschen davon abhalten mich anzufassen.
Denn auch diejenigen die wissen das ich autistin bin tun es immer wieder.
Ich glaube sie wissen nicht wie verletzend diese berührungen für mich sind. Und manchmal habe ich das Gefühl als wären sie eingeschnappt wenn ich ihnen sagen das mir das schmerzt.

Dienstag, 12. Januar 2016

Neuer versuch

Mal einen Text über ne app hier zu schreiben.
Ich habe zur zeit nur das handy zur Verfügung.
Aber ich finde es schade wenn der blog einstaubt. Zumal ich die Struktur sehr gern mag.